Die Gastroskopie

Die Gastroskopie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem sich Speiseröhre, Magen und oberer Teil des Zwölffingerdarms von innen betrachten lassen. Es wird ein spezieller Schlauch (Gastroskop) eingeführt. Die Untersuchung wird auch als Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) bezeichnet. Der Vorteil ist, dass sich das Verfahren sowohl für diagnostische als auch therapeutische Zwecke eignet. Je nach Wunsch des Patienten erfolgt die Gastroskopie mit einer Rachenbetäubung (Spray) oder auch mit einer Kurznarkose.

Wann ist eine Gastroskopie angezeigt?

Bei folgenden Beschwerden ist eine Gastroskopie sinnvoll:

  • Wiederkehrende Magenschmerzen
  • Unklare Schluckstörungen
  • Längeranhaltende Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen
  • wiederkehrendes Sodbrennen
  • unklarer Gewichtsverlust
  • Bluterbrechen
  • Schwarz gefärbter Stuhlgang
  • Blutarmut (Anämie)

Was sollten Sie im Vorfeld einer Magenspiegelung beachten?

Der Patient sollte mindestens vier bis sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen oder trinken.

Sollte eine Beruhigungsspritze oder Kurznarkose gewünscht werden, dürfen Sie bis 24 Stunden (meist 12 Stunden) nach der Untersuchung nicht selbstständig Kraftfahrzeuge fahren oder Maschinen bedienen. Sie sollten Ihren weiteren Tagesablauf danach ausrichten und auch keine Geschäftstermine tätigen. Die Übergabe muss an eine erwachsene Begleitperson erfolgen.