Diagnostik von Dünndarmerkrankungen

Der Dünndarm mit seiner beeindruckenden Schleimhaut-Architektur – bestehend aus gefalteter Schleimhaut (sog. Zotten) und Mikrovillis (Bürstensaum) – besitzt eine sehr große Oberfläche, die der Verbesserung des Stoffaustausches dient.

Bei gestörter Zottenarchitektur kommt es schnell zu einer gestörten Verdauung. Diese äußert sich insbesondere durch:
  • Blähungen
  • Darmkrämpfe
  • Durchfälle
  • und andere Stuhlveränderungen mit z.B. unverdauten Anteilen, veränderter Farbe etc.
Ursache können sein:
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Glutenunverträglichkeit (Stichworte Gliadin, einheimische Sprue, Zöliakie)
  • Laktoseintoleranz,
  • Fruktoseintoleranz
  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankung (CED, Morbus Crohn).
Neben speziell diese Intoleranzen erkennende Laboruntersuchungen kommen die modernen Endoskopieformen der
  • Videokapselendoskopie
  • Doppelballonendoskopie
für die Dünndarmdiagnostik zum Einsatz. 
Neben bereits genannten Indikationen stellen hier insbesondere die unklare Blutungsquelle und die Eisenmangelanämie die hauptsächliche Fragestellung dar. 
Ursache können entzündliche, gefäßbedingte oder seltene Tumorerkrankungen sein.

Weiterführende Diagnostika sind spezielle Röntgenuntersuchungen und die Magnetresonanztomographie (MRT).
 Diese bieten wir gern bei unserem Kooperationspartner Dr. med. H. Peter Higer an.