Diagnostik der Schlafapnoe

Schnarchen - eher harmlos?

Schlafbezogene Atmungsstörungen betreffen ca. 8% der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter (Weißbuch Schlafmedizin). Im Alter von 20 Jahren schnarchen weniger als 10% der Bevölkerung, ab dem 65. Lebensjahr etwa 40-50%. Mindestens 2% der weiblichen und 4% der männlichen Bevölkerung zwischen 30 und 60 Jahren leiden am Schlafapnoe-Syndrom. Dabei ist den wenigsten Menschen bekannt, dass es infolge einer Schlafapnoe auch zu schweren Herzerkrankungen kommen kann, eventuell sogar mit Todesfolge.

Mit Schlafapnoe – vom griechischen Wort „apnoe“ = Windstille – bezeichnet der Mediziner den vorübergehenden totalen Ausfall der Atmung während des Schlafs. Obwohl die Lunge weiter arbeitet, kann die Atmungsluft wegen des Kollaps des Schlundes nicht mehr ausgetauscht werden. Diese erscheint wie eine Atempause. Dabei bleibt dem Schlafapnoiker mindestens 10 mal während einer Schlafstunde für 10 Sekunden oder länger die Luft weg. Solche Erstickungsanfälle können bis zu 600 mal pro Nacht auftreten. Mit verschiedenen Untersuchungen kann schnell und unkompliziert geprüft werden, ob jemand zum Kreis der Betroffenen gehört.

Das Untersuchungsspektrum unserer Praxis umfasst die 24-Stunden-Registrierung der Atmung, unter Berücksichtigung der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie der Sauerstoffsättigung des Blutes.